7G, Das Schwarze Auge, Gedankenstrang, Perlenmeer

Aktuelles im August

Als musikalische Empfehlung für diesen Post: Curse of Monkey Island – Main Theme (mp3)

Die Zeit-Obligationen des realen Lebens reißen nicht ab. Deshalb kann ich mich weniger als gewünscht dem Blog und seinen Inhalten widmen, sodass ich noch keinen genauen Zeitrahmen nennen kann für die folgenden Projekte, die nicht tot sind, sondern nur schlafen.

  • Das Abenteuer für den Drachenzwinge-Wettbewerb ist noch rechtzeitig fertig geworden. Mit einer etwaigen Veröffentlichung hier warte ich jedoch selbstverständlich das Ergebnis des laufenden Prozesses ab.
  • Eskapismus lebt. Als Teaser an dieser Stelle schonmal das Interview mit P. Sloterdijk in der lettre.
  • Zur SG-light-Kampagne steht noch eine genauere Auseinandersetzung mit TSA aus. Vom Stile her wohl wie die mit RAHja, eingefasst in die lose Reihe über derische Götter, wenngleich im Umfang (wie es bisher aussieht) geringer. Als Nächster, obschon OT verfrüht, kommt wohl der Herr N. an die Reihe – er gewinnt in einer anderen Konstellation IT nämlich rasant Relevanz. Womöglich noch früher als TSA, aber, ach!, tempus fugit.
  • Die SG-light-Kampagne soll immernoch bald stärker in den Metaplot (aka Blaut Blüten auf goldenem Grund) einsteigen, jedoch befindet sie sich zur Zeit in der de facto Sommerpause. Hier ein Festival, da in der Heimat, dort keine Zeit finden sich vielfältige Gründe für mindestens eine*n Mitspieler*in, auch am nächsten Donnerstag nicht zu können. Dies betrifft zumeist ein und die selbe Person. Daher haben wir uns, da wir nicht in unvollständiger Besetzung spielen oder oneshots als Flickwerk dazwischenschießen wollen (wobei Letzteres zweimal ganz gut gepasst hat), dazu entschieden:

Le Chuck mag Guybrush Threepwood sehr gern. Er hat sogar eine Puppe von ihm.

  • Eine Parallel-Kampagne wird aufgezogen. Als Ausgleich für fehlende Sitzungen der SG-light-Gruppe findet gewohnt am Donnerstag Spiel statt. Wenn nicht alle können, in der Parallel-Kampagne. Thema dieser: Die Charyptik – im Stile Monkey Islands, als Gegengewicht zum ganzen Krieg in Tobrien. Natürlich nicht fehlen darf dabei die passende musikalische Untermalung. Diese Woche gehts los, mal schauen, ob ich mich dem genialen Humor einigermaßen annähern kann.
  • Hierzu habe ich mich, wie vor einiger Zeit erwähnt, mal Twinery zugewendet, um den Twinery2 example chartPlot klar zu bekommen. Für komplexere Befehle finde ich die Syntax nicht intuitiv – mag allerdings auch daran liegen, dass die verwendete Programmiersprache eine mir bisher unbekannte ist 😉 Ein einfaches Gerüst (oder auch ein unübersichtliches, wenn man nicht aufpasst) ist damit schnell erstellt und bietet, so durchdacht, eine gute Übersicht über die anstehende Geschichte.

Zu den letzten beiden Punkten darf man ähnlich gespannt bleiben wie ich, ob die Helden die Begegnung mit dreiköpfigen Affen überstehen, sich in Beleidigungsfechten behaupten, nicht von dem falschen Wudu-Priester anquatschen lassen und wir zusammen uns nicht im Dickicht der Wirrheit verlaufen.

Zum Schluss noch der Hinweis, dass das aktuelle Karnevalsthema Geld, Gold & Schätze von Greifenklaue für die Perlenmeer-Kampagne natürlich wie gerufen kommt! Vielleicht richte ich eine eigene Seite ein…

 

EDIT 29.12.2016:

Nun, einige Monate später, ist die Parallel-Kampagne noch nicht weit fortgeschritten. Der (halbwegs) erwartete (na gut, vielmehr erhoffte) Sprung in der Cut-Freudigkeit meinerseits und damit einhergenend einer rapiden Beschleunigung des Spiels (storytechnisch) ist ausgeblieben. Hinzu kommt eine eher geringe Anzahl an Sitzungen – was insofern eine gute Nachricht ist, als stattdessen die Haupt-Kampagne bespielt wurde (siehe auch hier). Einen berichtenswerten Erfahrungsgewinn gibt es dennoch zu vermelden: Das obig angepriesene Twinery finde ich nach wie vor praktisch – aber. Weder habe ich komplexere Strukturen damit gebaut (Zeitmangel?), noch beim vorweihnachtlichen Systemupdate daran gedacht, die vorhandenen Notizen explizit zu exportieren – und damit zu backupen. Gut, nun habe ich die Struktur größtenteils memoriert, doch bleibt der entscheidende Unterschied zum Papier: Letzteres vergisst nicht. Solange ich es nur in Papierbergen versinken lasse, besteht immernoch die Hoffnung, in einer zwergischen Minenarbeit alte Schätze wiederzuentdecken (also den Zettel mit dem Organigramm darauf zu finden). Digital gestaltet sich die Suche entweder einfach (mit Backup im GDrive oder Dropbox) oder nahezu unmöglich (ohne ein solches).